Verlesen - Der Podcast

Weißt du noch

Weißt du noch

Weißt du noch, wie schön der erste Sommer war? Und weißt du noch, wie du danach den Schmetterlingen die Flügel ausgerissen hast?

Verkopftes Glück

Man sitzt sich gegenüber und weiß nicht, wo man anfangen soll. Dabei ist die grundlegendere Frage wohl die, ob man wieder anfangen sollte. Und wenn ja, wie. Denn noch nicht alle Fragen sind geklärt und längst nicht alle Gedanken ausgesprochen.

Gedanken, die in Kreisen kommen.

Tablettenerster

Du fragst dich, was sagst du zu jemandem, den du nicht mehr liebst? Und trotzdem ziehst du dich für die Party schön an und trotzdem möchtest du gefallen und beeindrucken und vielleicht jemanden anderen küssen. Warum du lieber aufschiebst und vertagst, nicht angreifst, sondern in dem Ist-Zustand verweilst, dass kannst du nicht beantworten. Nur, dass du lieber Liebe machst, als dir Gedanken.

Gedanken, denen der Antrieb für Taten fehlt.

Fräulein Hildegard

Berlin, 1948.

Als die Katze ihrer kleinen Tochter Lisbeth entläuft, ist das für die junge Kriegswitwe Magda zunächst nicht mehr als ein kleines, lästiges Ärgernis – bis sich das kleine Mädchen auf eigene Faust auf die Suche nach seiner Katze macht und dabei in der riesigen Ruinenwüste verschwindet.

Weil ich Geschichten über die Liebe brauche

Es sind die Erinnerungen an den Anfang, die nach dem Ende einer Liebe kommen und nach dem Grund für ihr Scheitern suchen. Ein Missglücken, das nicht vorhersehbar und noch weniger vermeidbar ist. Und das deswegen auch ein viel Wertvolleres Gut unbeschadet zurücklässt: das Hoffe, an gute Geschichten über die Liebe.

Unsichtbarer Schmutz

Die Kurzgeschichte "Unsichtbarer Schmutz" spielt in London im 18. Jahrhundert und beruht auf wahren Begebenheiten. Sie handelt von dem inneren Konflikt einer Dienstmagd, die von ihrem Arbeitgeber vergewaltigt wurde. Kann sie es wagen, gegen einen Herren von Stand vorzugehen?

Das Klavier

Am Anfang steht es noch im Herzen des Klassenzimmers, das Klavier. Doch die Zeit verstimmt es, bis es schließlich in eine Kammer verbannt wird und unbespielt verstaubt. Dabei bleibt es stets mehr als ein Musikinstrument für diejenigen, die mit dem Klavier einen besonders Menschen verbinden. Das Mädchen, das das Klavier gespielt hat.

Einsamkeitsgefährten

Wir leben in einer Zweckgemeinschaft, an der uns alles und nichts liegt. Wir wollen nicht alleine sein, also schweigen wir uns an. Wir haben aufgehört, nach etwas zu suchen und hoffen, doch noch gefunden zu werden.

William

Ein kleiner Junge im Dialog mit einem alten Mann über das Leben, das gelebt und noch zu leben ist.

Dann lieber ohne Schmetterlinge

Hannah ist mit ihrem Freund, von dem sie nicht weiß, ob sie ihn liebt auf eine Hochzeit, auf die sie gar nicht möchte, eingeladen. Das Event entpuppt sich als eine Suche nach ihrem Platz im Leben und verdrängten Gefühlen aus der Vergangenheit.